Mittelhochdeutsche Metrik

Text: 'Iwein'-Prolog (1-20)

Swer an rehte güete
wendet sîn gemüete,
dem volget sælde und êre. Rb
des gît gewisse lêre
künec Artûs der guote,
der mit rîters muote
nâch lobe kunde strîten. Rb
er hât bî sînen zîten
gelebet alsô schône
daz er der êren krône
dô truoc unde noch sîn name treit. Rb
des habent die wârheit
sîne lantliute: Rb
si jehent er lebe noch hiute:
er hât den lop erworben,
ist im der lîp erstorben,
sô lebet doch iemer sîn name. Rb
er ist lasterlîcher schame
iemer vil gar erwert,
der noch nâch sinem site vert. (1-20)